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Ardennen 2016

Kurz nach 10 Uhr ging es los. Mit Leo fuhren wir zum Rastplatz Ohligser Heide, wo wir unsere anderen Mitfahrer trafen.Doc, Pittchen, Peter, Wilfried, Leo und Dieter fuhren mit dem Motorrad, Jutta und ich mit dem Auto. Über Dasburg ging es dann über kleine landschaftlich Traumhafte Strassen zum Campingplatz Bissen im Heiderscheider Grund. Bei Marc, dem Campingplatzbesitzer holten wir unsere Schlüssel ab und schauten uns unsere Chalets für die nächste Woche an.Am Campingplatz fließt die Sur vorbei. Eigentlich ein kleines Flüsschen, welches aber durch die vielen Regenfällen und Unwetter der letzten Tagen Hochwasser hatte. Die Enten schwammen bei einigen Campingwagen im Vorzelt und hatten ihren Spaß.Am Ender der A1 höhe Blankenheim trennten wir uns von den Frauen die mit dem Service – Mobil die eine andere Strecke nahmen. Doc, Pittchen, Peter, Wilfried, Leo und Dieter fuhren dann weiter über kleine Kurvige Strassen quer durch die Eifel über Wershofen, Dorsel, Bleialf, Sevening (Our) und Dasburg nach Luxemburg. Dort haben wir getankt und eine kleine Pause eingelegt. Anschließend ging es über Dorscheid, Kischpelt und Merkholz nach Camping Bissen.Unsere Biker kamen anderthalb Stunden später zu uns und wurden herzlich mit Bier, Cola und Wasser begrüßt. Kaum waren alle da, kam auch schon die Sonne raus und eine schöne Urlaubswoche konnte beginnen.

Tag 2

Heute ging es über Heiderscheid nach Bourscheid wo wir Burg Bourscheid besichtigten. Weiter ging es dann an Diekirch vorbei zum Château de Brandenbourg. Dabei befuhren wir immer kleine sehr abgelegene bewaldete und mit kleinen Bächen durchzogene Landschaften. Weiter ging es dann über Bassin Du Mont Saint Nicolas nach Vianden wo sich im Standzentrum eine Gaststätte direkt an der Our befindet. Won dort aus hat man einen fantastischen Ausblick auf das Schloss Vianden. Ein Besuch auf dem Schloss lohnt sich auf jeden Fall. Nach dem wir unsere Pause Beendet haben ging es auf der Luxemburgischen Seite weiter durch das Ourtal.In Gmünd wechselten wir dann auf die Deutsche Seite und fuhren dort weiter durch das Ourtal bis Burg Reuland. So nun genug der Kulturellen Bereicherung. Es ging zurück nach Luxemburg Kurven Räubern. Doch hier war Vorsicht geboten. Durch die vorhergegangenen Unwetter kam es immer wieder zu Erdrutschen.

Einfach schön über die kleinen Kurvigen einsamen Serpentinenartigen Strassen zu fahren. Ein Gefühl von Abenteuer und Freiheit überfällt einem spontan. Am Abend in gemütlicher Runde sprachen wir noch lange über das erlebte.

Tag 3

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es los. Als erstes fuhren wir die N15 Richtung Wiltz. Vorher bogen wir auf die Nocher Route ab. An einem Berghang bewunderten wir die wunderschönen alten Häuser die zu einem Statteil von Wiltz gehörten. Von dort ging es nach Kautenbach. Für Motorradfahrer eine wunderschöne Strecke mit vielen Kurven und Kehren. Von Kautenbach ging es über Cherveaux nach Dasburg. Die Strecke nach Dasburg geht durch ein Waldstück mit kleinen Strassen, wobei die Straßen sehr schlecht und huckelig sind.Dasburg ist die Grenzstation zwischen Deutschland und Luxemburg.Immer wieder durchquerten wir den Parc Naturelle de lóur.Von Dasburg aus ging es dann ins Bitburger Land.

Durch kleine Ortschaften fuhren wir oberhalb vom Bitburger Stausee. In Biersdorf am See haben wir Rast gemacht und der Wirt des Gasthauses Billen war sehr freundlich und hat uns kalte Getränke gebracht, obwohl er eigentlich erst später aufmacht. Einen herzlichen dank nochmal an den Freundlichen Wirt. Es war aber nur eine kurze Rast, da hinter uns dunkle Wolken kamen und wir den Donner schon hörten.Von dort ging es wieder nach Luxemburg, wo wir in Echternach einen kurzen Tankstop gemacht haben. Da es dort auch immer dunkler wurde, beschlossen wir zurück zum Campingplatz zu fahren. Wir streiften kurz das Müllertal und kurz danach fing es dann doch leider an zu regnen. Da es in Diekirch eine Baustelle gab, mussten wir noch einen kleinen Umweg von 13 km machen, aber um 16 Uhr 45 kamen wir ein wenig nass und müde an unserem Chalet an.Nach einem Einkauf bei Lidl in Wiltz gab es noch ein Grillfest mit allen. So haben wir den dritten Tag schön ausklingen lassen.

Tag 4

Heute haben wir alle einen faulen Tag gemacht. Ich bin zur Dialyse nach Bitburg gefahren. Die anderen haben sich aufgeteilt. Dieter Leo und Peter haben einen kleinen Spaziergang gemacht. Sie sind Richtung Heiderscheider Grund gegangen und haben schöne Fotos gemacht. Wilfried und Jutta sind mit dem Auto nach Diekirch gefahren und haben sich dort das hiesige Weltkriegsmuseum angeschaut. Doc und Pittchen haben eine kleine Wanderung nach Esch-sur gemacht. Anschließend hat Doc sich noch auf das Motorrad gesetzt und ist bis nach Arlon gefahren. Der Abend wurde mit vielen lustigen Gesprächen und Erzählungen beendet.

 

Tag 5

Nach einem etwas längerem Frühstück ging es um 10 Uhr los. Durch kleine Dörfchen ging es an Mersch vorbei ins Blumental. Dort gibt es faszinierende Felsformationen. Für Wanderer ist das Blumental und auch das Müllertal ein Traum. Dort kann man unter Felsen, an einem Flüsschen stundenlang wandern. Im Müllertal  gab es eine Fotopause an einer uralten Brücke. Und ein paar Kilometer weiter hielten wir wieder an. Dort gab es viele kleine Schluchten, wo nur ein Mensch auf einmal durchkommt. Ein paar von uns kletterten in diesen Schluchten rum.

vom Müllertal ging es dann ins Ourtalauf . Die Our ist der Grenz - Fluß der Luxenburg von Deutschland trennt und die Strecke dort entlang ist Landschaftlich sehr schön. Nach einer weiteren kleinen Pause beschlossen wir irgendwo zu rasten ,um etwas zu essen und zu trinken. In Kautenbach hielten wir am Hotel Huberty an. Da wir leider zu spät waren (es war gegen 15 Uhr 30) gab es leider nur noch Gulaschsuppe und Apfelkuchen. Ich kann beides nur wärmsten empfehlen.Von Kautenbach
ging es weiter entlang des Stausees Esch- sur Sur zurück zum Campingplatz. Der Höhepunkt des Tages war die feierliche Überreichung von Pokalen an die erfolgreichen Teilnehmer der Ardennentour 2016.

Tag 6

Nach dem Frühstück und ein Blick auf das Wetter beschlossen wir den Tag nicht auf dem
Motorrad zu verbringen. Peter, Pit, Doc, Dieter und ich planten einen Ausflug nach Diekirch.
Da Jutta und Wilfried so begeistert von dem Militärmuseum waren, fuhren wir hin. 5 Euro Eintritt für jeden und schon waren wir in der Vergangenheit.
Das Museum war voll mit Sachen, Fahrzeugen, Uniformen und Waffen aus dem ersten und zweiten Weltkrieg.
Über drei Etagen konnte man alles über die beiden Weltkriege erfahren.
Zudem gab es jede Menge Infomaterial.Nach dem bewegenden Besuch im Museum schlenderten wir noch durch Diekirch.
Die Stadt ist sehr schön aufgebaut, aber nicht sehr groß.
In einer Pizzeria stillten wir dann unseren Hunger mit einer riesigen Pizza bzw mit einer sehr großen Portion Tortelini.
Den Rest des Tages haben wir mit allen locker auf der Terrasse gechillt.

Tag 7

Der letzte Tag, nach einem ausgiebiegen Frühstück begaben wir uns auf die Rückreise begeben.Weil an diesem Tag Regen angesagt war haben wir diesmal den direkten Weg gewähllt

Fazit: Abgeshen von den Wunderschönen Touren, hatten wir eine Großartige Woche. Alle Teilnehmer harmonierten wunderbar zusammen. Wir Danken noch einmal Marc den Eigentümer für die Tolle Gastfreundschaft und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

 

Ardennen Eifel,Mosel Ahrtal        

 


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